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Bis zur Halbzeit konnte Kamern keinen Treffer mehr erzielen. Nach der Pause schöpfte man wieder Mut, als Danny Balzer nach einer Ecke per Kopf zu Stelle war.
Doch fast postwendend fiel das 4:2 für die Gäste. Erneute Hoffnungen machte man sich nach dem 3:4 Anschluss wiederum durch Balzer der im Fünfmeteraum genau richtig stand und den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte.
Anstatt jetzt endlich nochmal alles zu geben um wenigstens noch einen Punkt zu behalten, spielte auf einmal der Schiedsrichter nicht mit. Er verlegte ein klares Foul im Sechzener außerhalb desselbigen und ein Kopfball von Schluricke nach Hereingabe von Wollherr wehrte ein Abwehrspieler mit der Hand auf der Linie ab. Das wollte der Schiri aber einfach nicht sehen und so kamen die Uetzer gegen in der Schlussphase demoralisierte Kamernsche noch zu einem 7:3 Kantersieg.
Eine Leistung die gerade vor heimischem Publikum absolut induskutabel ist, zumal man noch optimal zu Beginn in Führung liegt. Der Gegner war keinesfalls unschlagbar und das ist das Traurigste an der 90 minütigen Trauergeschichte.
Das Torverhältnis spricht Bände was sich in Zukunft endlich ändern sollte. Nämlich das jeder auch Defensivaufgaben übernehmen muss und sich nicht jeder "Depp" in die Offensive einschalten muss. Die am Anfang des Textes angesprochenden Tugenden des Fußballs sind dann natürlich Grundvorraussetzung um erfolgreich zu sein. Es ist kurz vor Zwölf, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
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