Empor wird zu Hause zur Schießbude!!!
Geschrieben von Webmaster am September 20 2009 14:31:03


Gegen den SV Elbe Uetz wurde einmal mehr deutlich, dass Empor eklatante Schwächen in der Rückwärtsbewegung und im Abwehrverhalten allgemein aufweist. Dazu kommt taktische Undisziplin gepaart mit fehlender Laufbereitschaft und nicht vohandenem Zweikampfverhalten. Anders kann man sich die 3:7 Niederlage gegen einen effektiven Gegener nicht erklären. Bis auf Christoph Röhrs und Sven Käding standen Uwe Gortat alle Spieler zur Verfügung. Das Spielermaterial kann also keine Entschuldigung für eine so hohe Heimniederlage sein. Am Anfang lief noch alles nach Plan. Stephan Wollherr wurde von David Presuhn geschickt und es stand nach 3 Minuten aus sehr spitzem Winkel 1:0 für die Platzherren. Danach hörte die Heimmannschaft dann aber gänzlich auf zu spielen und die Gäste kombinierten sich innerhalb einer Viertelstunde zu einem 3:1. Unglaublich aber wahr, fast jeder Schuss der Uetzer, der in den gesamten 90 Minuten aufs Tor von Brian Heinz kam, zappelte im Netz. Zwischenzeitlich vergab Empor sogar noch durch Stephan Wollherr den Ausgleich zum 2:2. Nach nur zwei Ballberührungen zwischen Wollherr und Bröker vom Anstoßpunkt weg, tauchte dieser frei vorm Gästekasten auf und vergab den Hundertprozenter als er, anstatt einfach zu schießen, versuchte den Torwart auszuspielen. Sicherlich ein Knackpunkt im Spiel der Kamernschen.


















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Bis zur Halbzeit konnte Kamern keinen Treffer mehr erzielen. Nach der Pause schöpfte man wieder Mut, als Danny Balzer nach einer Ecke per Kopf zu Stelle war.
Doch fast postwendend fiel das 4:2 für die Gäste. Erneute Hoffnungen machte man sich nach dem 3:4 Anschluss wiederum durch Balzer der im Fünfmeteraum genau richtig stand und den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte.
Anstatt jetzt endlich nochmal alles zu geben um wenigstens noch einen Punkt zu behalten, spielte auf einmal der Schiedsrichter nicht mit. Er verlegte ein klares Foul im Sechzener außerhalb desselbigen und ein Kopfball von Schluricke nach Hereingabe von Wollherr wehrte ein Abwehrspieler mit der Hand auf der Linie ab. Das wollte der Schiri aber einfach nicht sehen und so kamen die Uetzer gegen in der Schlussphase demoralisierte Kamernsche noch zu einem 7:3 Kantersieg.
Eine Leistung die gerade vor heimischem Publikum absolut induskutabel ist, zumal man noch optimal zu Beginn in Führung liegt. Der Gegner war keinesfalls unschlagbar und das ist das Traurigste an der 90 minütigen Trauergeschichte.
Das Torverhältnis spricht Bände was sich in Zukunft endlich ändern sollte. Nämlich das jeder auch Defensivaufgaben übernehmen muss und sich nicht jeder "Depp" in die Offensive einschalten muss. Die am Anfang des Textes angesprochenden Tugenden des Fußballs sind dann natürlich Grundvorraussetzung um erfolgreich zu sein. Es ist kurz vor Zwölf, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.